Die Vorstopper

Die Vorstopper

Michael Schulz und Mathias Scherff blicken sensibel und taktvoll auf den Bundesligaspieltag

32. Spieltag: Wer steigt ab? Wer kommt in die Champions League?

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Beim BVB wird es ruhiger: Die Mannschaft hat sich für die Champions League qualifiziert und liefert momentan auch keine Skandälchen.
Unsere Vorstopper Michael Schulz und Mathias Scherff schauen trotzdem genau hin und wünschen sich, dass die Borussen Jadon Sancho nicht verkaufen müssen.
André Schürrle würde der BVB gerne loswerden, aber der Millionen-Flop dürfte bald wieder an die schwarzgelbe Tür klopfen: "Die Spieler müssten ja einen Nagel im Kopf haben, wenn sie ihren Vertrag lösen würden", unkt Michael Schulz. Ansonsten blicken Schulz und Scherff auch auf den Abstiegskampf, den der BVB mit seinem Heimspiel gegen Mainz maßgeblich beeinflussen kann. Denn sollten die Mainzer in Dortmund verlieren, würden die Chancen für Düsseldorf und Bremen auf den Klassenerhalt weiter steigen.

31. Spieltag: "Auf dem Platz war ich geisteskrank."

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Der BVB wird Vizemeister. Punkt, Ende der Diskussion; zumindest für unsere Vorstopper Michael Schulz und Mathias Scherff. Den Borussen ist Platz 2 nicht mehr zu nehmen, auch aufgrund einer extrem gut sortierten Defensive. Emre Can hat es den beiden Vorstoppern besonders angetan, aber auch Manuel Akanji bekommt diesmal ein Sonderlob: "Der ist nicht wiederzuerkennen", sagt der Lange Michael Schulz. Dann diskutieren die beiden süffisant über die Aussprache und über die Füße des Nachwuchses im Hause Götze. Jadon Sancho bekommt von Michael Schulz mal wieder einen mit: "Der Junge muss aus seinen Dummheiten neben dem Platz endlich lernen", sagt Schulz über das Riesentalent. Er weiß, wovon er spricht, war sein Start beim BVB doch alles andere als einfach: "Auf dem Platz war ich damals geisteskrank, habe aber daraus gelernt.", behauptet Schulz, der dann mit seinem Kollegen Scherff noch in Ben Redelings neuem Buch der besten Fußballsprüche stöbert. Da gibt es für die beiden Vorstopper endgültig kein Halten mehr...

30. Spieltag: "Bruno ist kein Weichei!"

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Der BVB muss gegen die Mannschaft der Stunde ran, gegen Hertha BSC. Vorstopper Michael Schulz hat mit Hertha-Trainer Bruno Labbadia zusammengespielt und sagt: "Bruno ist kein Weichei, der hat die Herthaner im Griff." Mit neuem Coach sind die Berliner gut aus der Corona-Pause gekommen. Aber der BVB hat nach der Pleite gegen die Bayern gegen Paderborn auch eine sehr gute Reaktion gezeigt. Nun fehlen mit dem gesperrten Hummels und dem angeschlagenen Haaland (neben Reus, Dahoud und Zagadou) zwei ganz wichtige Spieler. Deswegen erwarten unsere Vorstopper Schulz und Scherff ein schweres Spiel der Dortmunder. Und wie geht´s auf Schalke weiter? "Der Wagner muss den Mist ausbaden, den andere verbockt haben", glaubt Michael Schulz. Damit verfolgt er mit seinem Vorstopperkollegen den Gedanken: Diese Mannschaft ist fast nicht trainierbar.

29. Spieltag: "Paderborn wird ein Drecksspiel"

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Sie sind enttäuscht, unsere beiden Vorstopper Michael Schulz und Mathias Scherff. Der BVB hat die große Chance verspielt, die Bayern doch noch abzufangen und muss den Titelkampf abblasen. Ausgerechnet nach so einer Pleite geht es zum SC Paderborn. "Das wird ein Drecksspiel", mutmaßt der Lange, Michael Schulz, weil man sich nun neu motivieren müsse. Die Diskussion um Trainer Lucien Favre hält er übrigens für "unsäglich". Vorstopper-Kollege Mathias Scherff ist anderer Meinung. Auch er findet Favre menschlich super, vermisst bei ihm aber die entscheidende Motivationskunst. Schulz bleibt dabei: "Favre ist schön schrullig. Man kann auch mit ihm Titel gewinnen". Dann streifen die beiden natürlich den weiteren Schalker Niedergang und die aufkeimende Bremer Hoffnung.

28. Spieltag: Mutig gegen die Bayern: "In Dortmund sind sie schlagbar!"

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Unsere Vorstopper Schulz und Scherff freuen sich "wie Bolle" auf das Spiel des BVB gegen die Bayern. Denn obwohl die Borussen in München immer ordentlich auf die Mütze bekommen, sieht es in Dortmund anders aus. "Da sind die Bayern auf jeden Fall schlagbar", sagt BVB-Legende Michael Schulz und setzt auf die defensive Stabilität um Abwehrchef Mats Hummels, der Entwarnung für seinen Einsatz gegeben hat. Im Mittelfeld könnten die beiden aggressiven Abräumer Emre Can und Thomas Delaney den Münchnern den Zahn ziehen, falls Favre dieser defensiven Marschrichtung vertrauen sollte. Und Mario Götze bleibt wieder nur ein Platz auf der Bank. Das besiegelte Ende der Götze-Zeit beim BVB sieht Schulz mit Erleichterung: "Ich hätte mehr Dankbarkeit von Götze erwartet", formuliert der Lange, der es dann noch auf den Punkt bringt: "Für das, was er verdient, hat er es nicht gebracht. Topleute spielen anders". Der hat - wie immer - gesessen. Auch Schalke 07 kriegt von den beiden Vorstoppern reichlich Kritik um die Ohren gehauen. Hoffnung gibt's dagegen für Werder Bremen.

27. Spieltag: Keine Angst vor dem Geister-Meister: Der BVB hat das Zeug dazu!

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Unsere Vorstopper Michael Schulz und Mathias Scherff sind schwer angetan. Das 4:0 des BVB gegen Schalke hat sie überzeugt. BVB-Legende Michael Schulz hätte nicht gedacht, dass die Borussen so gut in die Geisterspiele starten würden und hofft nun doch auf den Meistertitel: "Meister ist Meister, egal ob Geister im Spiel waren", sagt der Lange, der von einigen BVB-Profis positiv überrascht ist: Dahoud, Brandt, Hazard haben es ihm neben Haaland und Guerreiro besonders angetan. Aber vor Wolfsburg warnt der Lange: "Die sind der BVB-Lieblingsgegner, haben aber leider einen Lauf". Ansonsten philosophieren die beiden Vorstopper über Schalker und Bremer Schwächen, die Vertragsverlängerungen von Neuer und Piszczek und über den Traumstart des Berliner Trainers Bruno Labbadia.

26. Spieltag: Die Vorstopper sind wieder da

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Sie haben sich vermisst. Aber beim Wiedersehen dürfen sie sich trotzdem nicht in den Armen liegen. Unsere Vorstopper sind wieder da; BVB-Legende Michael Schulz und Borussen-Experte Mathias Scherff. Der Lange befürchtet, dass in der Liga-Pause der eine oder andere Profi bemerkt hat, dass seine Spielerfrau wirklich nicht kochen kann. Über die kommenden Spiele sagt er: "Das hat nichts mit Fußball zu tun". Borussen Bernie kommt auch zu Wort und vergleicht die Geisterspiele mit einer "Zahn-OP mit der Hilti". Aber für den BVB wird es Wikinger Haaland schon richten: "Der hat mit dem Buddha meditiert und Elchblut getrunken", mutmaßen unsere Vorstopper, die sich dann auch noch mit Stadion-Kulisse aus der Konserve in heiße Fußballträume befördern.

26. Spieltag: Corona und das Geisterderby

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"Die sollen die EM absagen, interessiert sowieso keinen Menschen und sollen in der Liga bis in den Sommer spielen", sagt unser Vorstopper Michael Schulz. Gemeinsam mit dem Ex-BVB- und Ex-Schalke-Profi Ingo Anderbrügge spricht er bei Florian Joswig natürlich auch über die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Fußball. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass man eine Bundesliga-Saison nicht beendet. Wenn das die Konsequenz wäre, wäre das nicht auszuhalten“, meint Ingo Anderbrügge. Erstmal wird der komplette Bundesligaspieltag aber zum Geisterspieltag, komplett ohne Fans in den Stadien. Und Schulz sagt klar: „Da sollte man jetzt auch mal sein soziales Herz einschalten und dann komplett zuhause bleiben“, anstatt sich gemeinsam vor dem Stadion zu versammeln. Hört die neue Folge unseres Vorstoppers. Natürlich geht es auch um Sport. Immerhin spielt der BVB am Wochenende das wahrscheinlich besonderste Derby in der Geschichte. Der Ausblick auf den Geisterspieltag.

25. Spieltag: Ultras, entschuldigt Euch! Hopp kein A...

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"Eine derbe Sprache ist o.k., aber bei Menschen in Fadenkreuzen null Toleranz", sagt unser Vorstopper Michael Schulz und klinkt sich damit mit seinem Kollegen Mathias Scherff in die heftige Diskussion um drohende Spielabbrüche durch Anti-Hopp-Transparente ein. "Es laufen so viele Irre herum, siehe Hanau, da darf man das nicht akzeptieren", so die BVB-Legende. Michael Schulz klagt aber nicht die Ultras generell an und sagt auch: "Die Ultras bleiben wichtig für den Fußball, haben eine Menge erreicht, aber sie sind nicht die einzig wahren Fans". Wenn einige Untergruppen aber partout mit der Kommerzialisierung des Fußballs nicht klar kämen, sollten sie das Hobby wechseln. Von der Idee, Ordner oder Polizisten in den Fanblock zu schicken, um Banner sicherzustellen, halten unsere Vorstopper übrigens gar nichts: "Das ist ja lebensgefährlich". Hört die neue Folge unserer Vorstopper, in der auch der Borussen Bernie klar Stellung bezieht. Natürlich geht es auch um Sport. Wird der BVB an diesem Wochenende Tabellenzweiter? Der Ausblick auf den Spieltag und die Champions League.

24. Spieltag: Schulz über Schulz: „Nico, melde Dich, ich helfe Dir!“

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Unsere Vorstopper BVB-Legende Michael Schulz und Mathias Scherff haben keinen Grund, sich aufzuregen. Zumindest nicht, wenn es um ihren Lieblingsclub Borussia Dortmund geht. Der BVB ist in der Spur, gegen Freiburg gibt es einen klaren Heimsieg; da sind sich die Vorstopper sicher. Schulz rät den Borussen übrigens, Jadon Sancho mindestens ein weiteres Jahr zu behalten: „Die 180 Millionen Euro für ihn gibt es auch 2021 noch“, sagt Schulz, der dem BVB übrigens auch empfiehlt, den Vertrag mit Lukasz Piszczek nochmals zu verlängern: „Da kannst Du nichts falsch machen. Eigentlich müsstest Du als Verein ja bescheuert sein, ihn in der aktuellen Verfassung ziehen zu lassen“, sagt der Lange. Vorstopper Kollege Mathias Scherff ist sich übrigens sicher, dass Nico Schulz beim BVB scheitern wird. Dem Linksverteidiger fehlt das Potential, meint der Scherff. Schulz kontert und sagt: „Nico melde Dich, ich kann Dir wichtige Tipps geben und Dir helfen.“ Und das meint Michael Schulz offen und ehrlich. Ach so. Zum Klinsmanns Tagebuch über die Hertha-Zeit kommt er dann nochmal auf den Punkt: „Ich weiß nicht, was der Klinsmann geraucht hat, aber das Zeug muss schlecht gewesen sein.“

Über diesen Podcast

Einmal in der Woche blicken Ex-Profi Michael Schulz und Sportreporter Mathias Scherff auf den aktuellen Bundesligaspieltag. Sie diskutieren, kommentieren und analysieren, gewohnt sensibel und taktvoll, so wie Michael Schulz damals auf dem Platz.

von und mit Michael Schulz und Mathias Scherff

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